GIS-Glossar

Glossar über GIS und Geoinformatik-Fachbegriffe

 Vektordaten
Datenmodell, das auf der Darstellung von geographischen Objekten durch kartesische Koordinaten basiert und im Allgemeinen zur Darstellung linearer Merkmale verwendet wird. Jedes Merkmal wird durch eine Reihe von Koordinaten dargestellt, die seine Form definieren und verknüpfte Informationen besetzen können. Basisdatentypen sind Punkt, Linie und Fläche. Jedes Objekt wird repräsentiert von einer Liste geordneter x,y-Koordinaten. Attribute sind verbunden mit dem Objekt (im Gegensatz zu einer Rasterdatenstruktur, die Attribute mit einer Rasterzelle verbindet). Hoch entwickelte Vektordatenmodelle schließen Topologie mit ein. Mehr dazu: http://www.giswiki.org/wiki/Vektordaten
 Vektordatenmodell
Eine Abstraktion der realen Welt, in der räumliche Elemente in Form von Punkten, Linien und Polygonen repräsentiert werden. Diese sind geographisch referenziert bezüglich eines Koordinatensystems.
 Vektorgraphik
Eine Vektorgraphik ist eine Computergrafik, die aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen, Polygonen oder allgemeinen Kurven (Splines) zusammengesetzt ist. Vektorgraphiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern auf einer Bildbeschreibung, die die Objekte, aus denen das Bild aufgebaut ist, exakt definiert. Mehr dazu unter Vektorgraphik.
 Virtueller Globus
Ein virtueller Globus ist eine geographische Softwareapplikation die anstelle von projizierten Kartendaten 3D-Daten auf einen virtuellen Globus mappt. Neben Geländemodellen werden auch Luft- und Satellitenbilder, sowie Strassendaten auf die Erdkugel gelegt. Viele virtuelle Globen erlauben das integrieren eigener geographischer Daten. Der erste virtuelle Globus war NASA Worldwind. Der derzeit bekannteste virtuelle Globus ist Google Earth. Er erlaubt das Einbringen eigener Daten im KML-Format.
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