GIS-Glossar

Glossar über GIS und Geoinformatik-Fachbegriffe

 Rasterdaten
Rasterdaten entstehen durch Scannen von Plänen, Luftbildern etc. oder bei der Aufnahme durch digitale Kameras (z. B. Satellitenbilder). Es handelt sich um eine Matrix von Bildpunkten (Pixel). Jedes Pixel hat eine Position im Bild und einen Farb- oder Grauwert. Durch Koordinatentransformationen kann das Rasterbild z.B. mit geographischen oder geodätischen Koordinaten in Bezug gesetzt werden (Geokodierung).
Rasterdaten enthalten keine Sachdaten, daher werden sie häufig als Hintergrund für die Bildschirmdigitalisierung verwendet. Über die Farb- oder Grauwerte der einzelnen Pixelkönnen jedoch Analysen wie etwa Distanzberechnungen, Puffer oder Verschneidungen zwischen verschiedenen Datenschichten durchgeführt werden.
Mehr unter: http://www.giswiki.org/wiki/Rasterdaten
 Raumbezogene Daten
Es wird unterschieden zwischen raumbezogenen Daten mit direktem und Daten mit indirektem Raumbezug. Raumbezogene Daten mit direktem Raumbezug (Geodaten) sind digitale Informationen welchen auf der Erdoberfläche eine bestimmte räumliche Lage durch Koordinaten zugewiesen werden kann. Sie beinhalten neben der Lage und Ausdehnung auch den Zeitbezug und sonstige Eigenschaften. Raumbezogene Daten mit indirektem Raumbezug beinhalten Koordinaten nicht direkt. Der Geobezug kann indirekt über Verknüpfungen mit Geodaten hergestellt werden, z.B. durch Gebäudeadressen, Parzellennummern, Versicherungsnummern, etc.
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